ADES - Adesolaire

Association pour le Déveleppement de l'Energie Solaire Suisse - Madagascar
Lanzenstrasse 18, CH-8913 Ottenbach, +41 44 761 20 61, www.adesolaire.org



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Reportage der Deutschen Welle

30. April 2012

 

Die Deutsche Welle – der deutsche Auslandsrundfunk – hat eine Reportage über die Tätigkeit von ADES gedreht. Den Film von Christoph Kober finden Sie unter diesem Link  (Länge: 7'10).

«Vater des Solarkochers» ist gestorben

19. Februar 2012

 

Wir verdanken Eduard Probst viel, denn er war der «Geburtshelfer» der ADES. Der pensionierte Schreiner aus Hölstein gab ADES-Gründerin Regula Ochsner vor über zehn Jahren den entscheidenden Anstoss, dem Problem der Abholzung in Madagaskar mit Solarkochern zu begegnen. Und so kam es, dass im Herbst 2000 ein Container mit 500 Bausätzen für Sonnenkocher nach Tuléar geschickt wurde. Das Solarkocher-Projekt in Madagaskar war geboren.

 

Die ersten ADES-Solarkocher wurden 2001 unter dem Dach eines Partyzeltes und unter Edi Probsts fachkundiger Aufsicht von madagassischen Schreinern hergestellt. Der Rest ist eine Erfolgsgeschichte, die ohne die tatkräftige Unterstützung von Edi Probst nicht begonnen hätte.

 

Eduard Probst durfte gehen, wie er es sich gewünscht hatte. Am 19. Februar ist er friedlich für immer eingeschlafen. Wir behalten ihn mit grösster Dankbarkeit in Erinnerung.

 

 

Eduard Probst mit seiner Frau Vreni, 2006
Eduard Probst mit seiner Frau Vreni, 2006
Edi Probst (hinten) unter dem Partyzelt in Tuléar, 2001
Edi Probst (hinten) unter dem Partyzelt in Tuléar, 2001

Eröffnung des fünften Zentrums in Mahajanga

5. November 2011

Am Morgen des 5. November 2011 wurde in der «Blumenstadt» Mahajanga das 5. ADES-Zentrum eröffnet. Links und rechts des Zufahrtsweges wurden weisse Partyzelte aufgestellt und Tische – verziert mit Ananas, Gemüse, Palmblättern und Früchten – standen bereit für das Buffet nach der Zeremonie. Das Haus war mit Stoffbahnen und Maschen in den madagassischen Farben geschmückt. Auf dem Podium waren alle Stühle mit weissen Tüchern drapiert und mit den Namen der Ehrengäste versehen.

 

Der Ablauf der Zeremonie war sorgfältig vorbereitet worden. Insgesamt gab es fünf Ansprachen. Auch diejenige des Stadtpräsidenten war rhetorisch und inhaltlich ein Glanzstück. 

 

Danach wurde gegessen, gefeiert, getanzt und gesungen bis in den späten Nachmittag hinein.

 

Kuchen und Gesang zur Feier des Tages (Mahajanga, 5. November 2011)
Kuchen und Gesang zur Feier des Tages (Mahajanga, 5. November 2011)

TAUFE DES NEUEN ADES-SOLARKOCHERS

14. September 2011

 

Am 14. September 2011 wird der von der sommer holzwerkstatt gmbh im Auftrag von ADES entwickelte Solarkocher der Öffentlichkeit präsentiert und lanciert. Der ADES-Solarkocher ist auf die Verhältnisse in der Schweiz ausgerichtet. 

 

Mittwoch, 14. September 2011, 17 Uhr in der sommer holzwerkstatt, Hauptikerstrasse 15, 8911 Rifferswil (siehe Wegbeschrieb auf www.sommerholz.ch)

 

Programm:

- Präsentation des ADES-Solarkochers; Informationen zur Entwicklung und zu technischen Details

- Informationen zu ADES und den Projekten in Madagaskar

- Apéro

 

Interview

René Estermann, Geschäftsführer der Non-Profit-stiftung myclimate, im Gespräch

 

Herr Estermann, welchen Stellenwert hat das ADES-Solarkocherprojekt für myclimate? Nützt die Initiative von ADES dem globalen Klima wirklich etwas?
Das ADES-Solarkocherprojekt ist eines von derzeit insgesamt 50 myclimate-Klimaschutzprojekten, welches wir mit unseren Kompensationskunden zusammen unterstützen zur Reduktion von Klimagasemissionen. Mit den ADES-Kochern können jährlich einige tausend, hoffentlich bald einige zehntausend Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. In diesen Tagen haben wir die ersten gut 6'400 Tonnen zertifizierte Emissionsreduktionen der Jahre 2008 und 2009 auf unser CO2-Register bekommen. Künftig erwarten wir jährlich einige zehntausend Tonnen Emissionsreduktionen aus dem ADES-Projekt. myclimate konnte kürzlich die erste Million Tonnen CO2-Kompensation feiern. Das ist schön, doch angesichts der alleine knapp 50 Millionen Tonnen CO2-Emissionen in der Schweiz und der weltweit jährlich rund 30 Milliarden Tonnen möchten wir natürlich unser Kompensationsvolumen rasch massiv ausweiten. In den Entwicklungs- und Schwellenländern ist der Hunger nach nachhaltiger Energieversorgung weg von Fossil- und Nuklear-Energie riesig – genauso wie in den OECD-Ländern.
 
Organisationen wie myclimate wird ja häufig Ablasshandel vorgeworfen bzw. dass es bei Kompensationszahlungen lediglich um das Beruhigen des eigenen schlechten Gewissens gehe. Was entgegnen Sie auf solche Vorwürfe?
 «Do the best & offsett the rest» – reduziere im eigenen Entscheid- und Handlungsbereich Treibhausgasemissionen und kompensiere den Rest, das ist das myclimate-Motto, welches wir an unsere Kunden und Partner weitergeben. Die Herausforderung unserer Gesellschaft und Wirtschaft ist die Low-Carbon-Society & Economy, d.h. eine globale Gesellschaft und Wirtschaft, die nur noch 1 bis 2 Tonnen Treibhausgasemissionen pro Kopf und Jahr produziert, anstelle der heute global rund 5 Tonnen weltweit bzw. rund 7 Tonnen in der Schweiz. Um den Klimawandel in einem akzeptablen Rahmen von +2°C Durchschnittstemperaturerhöhung halten zu können, sollten wir dies in den nächsten rund 50 Jahren erreichen, da sind sich Wissenschafter und Politiker weltweit einig. Einig ist man sich allerdings noch zu wenig über die konkreten Schritte und Massnahmen. myclimate fördert mit Klimabildung, Klimaschutzmanagement in Firmen und den Klimaschutzprojekten national und global mit ganz konkreten Massnahmen den Weg hin zu dieser Low-Carbon-Society. Wer diese Überzeugung nicht teilt und sich vor konkretem Klimaschutzengagement scheut, der findet immer irgendeine Ausrede oder versucht uns Klimaschützer zu diffamieren.
 
Sie kennen ADES aus einer Aussenperspektive. Wie würden Sie uns in drei Begriffen beschreiben?
ADES ist ein kompetenter, erfolgreicher, nachhaltigkeitsfokussierter Projektpartner, wie wir ihn uns wünschen!
 
Was möchten Sie ADES für die nächsten 10 Jahre mit auf den Weg geben?
ADES und Madagaskar wünsche ich eine gigantische Multiplizierung ihres Engagements, der Solar- und der effizienten Kocher, ein nachhaltiges Wiederergrünen der einst üppig grünen und nun allzu rot gewordenen Insel. Dafür braucht es Ressourcen und finanzielle Mittel. Und ich sehe nicht ein, weshalb nicht jede Tonne CO2-Emission in der Schweiz, aber auch weltweit, nach dem Verursacherprinzip einen Preis haben sollte, welcher dann zum Beispiel für die Finanzierung von Engagements wie jenem von ADES eingesetzt werden kann.
 
Die Non-Profit-Stiftung myclimate unterstützt ADES über den CO2-Kompensationsmechanismus. Wir danken René Estermann herzlich für dieses Gespräch. 

Regula Ochsner mit dem Brandenberger-Preis geehrt

30. Oktober 2010


Regula Ochsner erhält in Würdigung ihres Einsatzes für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen in Madagaskar den Brandenberger-Preis 2010. Der Preis ist mit 200'000 Franken dotiert und wurde am 30. Oktober 2010 in Zürich übergeben.

 

Mehr auf der Webseite der Stiftung Dr. J.E. Brandenberger.

ADES im «Persönlich»

Regula Ochsner und Christian Hess im Gespräch mit Karin Frei

 

Die Paar- und Familientherapeutin und Entwicklungshelferin Regula Ochsner und der Chefarzt Christian Hess trafen sich am Sonntag, 7. März 2010 im «La Marotte» in Affoltern am Albis zum Gespräch mit Karin Frei.

Hören Sie Sich das Gespräch als MP3 an

Eine Übersicht aller Medienberichte zu ADES finden Sie in unserem Pressespiegel.

Verleihung des Brandenberger-Preises 2010: Regula Ochsner mit Carlo Schmid (© M. Plattner)
Verleihung des Brandenberger-Preises 2010